Langerhans-Inseln

Die Langerhans-Inseln sind Zellaggregate unterschiedlicher endokriner (d. h. Hormon produzierender) Zellen. In diesen Inseln scheiden die Alphazellen Glucagon aus, das die Blutglucose-Konzentration kurzfristig erhöht, während die Betazellen durch Abgabe (Sekretion) von Insulin die Blutglucose-Konzentration senken. Sekretionsdefekte, ein Absterben und eine Dedifferenzierung von Insulin produzierenden Betazellen führen zum Diabetes mellitus. Dies gilt vermutlich sowohl für den Typ 1 Diabetes, auch jugendlicher Diabetes genannt, als auch für den Typ 2 Diabetes, der auch Altersdiabetes genannt wird.

Weltweit sind laut der internationalen Diabetes-Föderation (IDF) mehr als 400 Millionen Menschen vom Diabetes betroffen.

Wir arbeiten an den grundlegenden molekularen Mechanismen der Blutglucose-Regulation durch Langerhans-Inseln. Zudem möchten wir herausfinden, ob und wie diese lebensnotwendigen Zellen in ihrer Funktion während eines Diabetes mellitus erhalten werden können, um die Progression des Diabetes aufzuhalten oder zumindest zu verzögern.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. Eckhard Lammert