Herzkreislaufsystem

Das Herzkreislaufsystem ist ein weit verzweigtes Röhrensystem mit einer zentralen Pumpe, dem Herzen. Verengungen (Stenosen) und Verschlüsse (Okklusionen) arterieller Blutgefäße führen dazu, dass der Stoffwechsel eines Gewebes (z. B. Herzmuskel oder Gehirn) reduziert ist bzw. nicht mehr stattfindet. Bei letzterem kommt zu einem Infarkt des betroffenen Gewebes.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellen Herzkreislauferkrankungen weltweit die Todesursache Nummer eins dar. Schätzungsweise 17,5 Millionen Menschen sterben jährlich an Herzkreislauferkrankungen, insbesondere an Herzinfarkt und Schlaganfall. Ein schlecht behandelter Diabetes mellitus stellt eine häufig Ursache dieser Erkrankungen dar.

Wir untersuchen die Blutgefäße des Herzkreislaufsystems auf zellulärer und molekularer Ebene, um herausfinden, wie Arterien entstehen und bei Stenosen wachsen, um einen Herzinfarkt zu verhindern.

Des Weiteren interessiert uns das Wachstum von Lymphgefäßen, die Flüssigkeit aus Geweben zusammen mit Lipoproteinen und Immunzellen in die Blutzirkulation leiten. 

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. Eckhard Lammert